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"Sie können helfen, einem Kind in Not und Traurigkeit sein Lächeln zurückzugeben"

Regine Sixt

Regine Sixt Kinderhilfe e.V.
Spendenkonto:

Deutsche Bank München
Konto Nr.: 7444474
Bankleitzahl: 70070010
Kennwort: "Tränchen trocknen"


Christopher: Fussball-Jungstar hat Knochenkrebs - Projekte

Regine Sixt erfüllt ihm den Herzenswunsch: „Einmal die Formel 1 live erleben!“

Schicksals-Geschichte eines 15jährigen aus Amberg
Gestern morgen, 7.30 Uhr, Flughafen München: Christopher, im kompletten FC Bayern-Outfit und mit Porsche-Käppi auf dem kahlen Kopf, lächelt. Obwohl ihn die zwei Krücken, die ihn stützen, mehr als behindern. Kein Wunder, der 15jährige Amberger ist als Mittelfeld-Ass beim 1.FC Nürnberg eine Hoffnung auf eine große Fußballerkarriere. Die wurde allerdings Anfang des Jahres jäh gestoppt: Nach einem Snowboard-Unfall wurde Christopher geröntgt - und per Zufall wurde bei ihm am Unterschenkel Knochenkrebs festgestellt. Ein junges Leben schon mit 15 am Ende?

Seit Februar bekommt der sympathische Junge mit den hellwachen Augen Chemotherapien bei Dr. Michaela Nathrath im Schwabinger Krankenhaus. „Die tun manchmal ganz schön weh“, sagt Christopher vor dem Abflug nach Paris. Zusammen mit seinem Eltern flog der Schüler, der auch ein großer Formel 1-Fan ist, nach Magny Cours, wo am Sonntag der nächste Formel 1-lauf stattfindet.

Ermöglicht hat ihm das Münchens nimmermüde Charitiy-Lady Regine Sixt. Die umtriebige Wohltäterin mit dem großen Herzen: „Ich war wie jedes Jahr am 1. Mai im Schwabinger Krankenhaus, um mich um die kranken Kinder zu kümmern, als Christopher zu mir kam und sagte: Sie sind doch die Frau Sixt, oder? Ich habe einen großen Wunsch: Einmal die Formel 1 live zu erleben.“

Typisch Regine Sixt: Sie packte das Thema sofort an, telefonierte und organisierte mit ihrer Mitarbeiterin Daniela Baetz dieses Wochenende für Christopher und seinen Eltern Winfried und Birgit einen Paris-Besuch mit Formel 1-Karten in Magny Cours, sogar für den begehrten Paddock Club, wo sonst nur die Renn-Insider hinein dürfen. Regine Sixt: „Meine Freunde, Thierry Antinori von Lufthansa und Dr. Mario Theissen, der Rennleiter von BMW, haben spontan ihre Hilfe zugesagt.“

Und Christopher konnte gestern am Flughafen lächeln. Erstmals seit Monaten.

Regine Sixt: „Schon die Nachricht, dass er seinen Wunsch erfüllt bekommt, stimmte Christopher zuversichtlicher. Seitdem geht es richtig mit ihm bergauf.“ Der 15jährige konnte ohne Rollstuhl zusammen mit seinen Eltern nach Paris fliegen und meinte: „Ich freue mich riesig, dass Frau Sixt mir diesen Herzenswunsch möglich gemacht hat. Schade, dass Michael Schumacher nicht mehr fährt. Er ist immer noch mein Hero.“

Vater Winfried: „Die Chemos, die Christopher regelmäßig bekommt, sind schon ein Hammer, aber wir geben nicht auf, solange eine Chance zu einer Heilung da ist.“

Mutter Birgit: „Wir sind überwältigt von der Hilfe, die uns zugute kommt. Christopher hätte dieses Jahr seine Mittlere Reife machen müssen. Aber das ist alles unwichtig, Hauptsache, er wird wieder gesund.“ Die Chancen dazu sind allerdings eher gering.

von Conny Konzack